Planschbecken
Beim Kauf von Kinderplanschbecken sollten Verbraucher auf das Prüfzeichen achten. Produkte ohne Prüfsiegel könnten zum Beispiel gesundheitsschädliche Weichmacher enthalten. Diese Substanzen lösen sich aus dem Kunststoff und gelangen bei Hautkontakt in den Organismus. Was sie letztlich im Körper anrichten, ist laut Umweltbundesamt noch nicht zweifelsfrei geklärt. Aber immer mehr Anbieter werben inzwischen mit dem Hinweis „Phthalat-frei gemäß der Richtlinie 2005/84/EG".
Damit das Planschen vor allem ein sicheres Vergnügen wird, noch einige Tipps: Die meisten Mini-Pools haben zwar nur eine Wassertiefe von circa 30 Zentimetern, aber auch darin können Kinder beim Spielen ertrinken, deshalb müssen sie beim Baden unbedingt beaufsichtigt werden. Am besten stehen die Becken auf weichem, ebenem Grund, elektrische oder mechanische Luftpumpen erleichtern das Aufstellen. Abdeckplanen schützen das Wasser vor Verschmutzung durch Insekten oder Blätter.
Mittlerweile gibt es zwar etliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die hygienisch sauberes Badewasser versprechen, doch nicht alle sind für zarte Kinderhaut geeignet. Der beste Weg gegen eine schmutzige Brühe ist der regelmäßige Wasser-Austausch. Algenreste oder Schmutz lassen sich gut mit einem sauberen Lappen entfernen, sobald das Wasser abgelassen ist. Damit der Mini-Pool lange hält, außerdem nur weiche Lappen nehmen, harte Borsten oder Schwämme können die Folie leicht beschädigen.
Quelle: TÜV Rheinland
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