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Schimmel in der Wohnung
Richtig heizen und lüften beugt vor
Schimmel in der Wohnung kann schädlich sein. Zum Glück ist Schimmel in der Regel sichtbar und blüht nicht im Verborgenen. Schwarze Flecken an Wänden und Decken oder an den Fliesen im Bad oder in der Küche sind erste Anzeichen für Schimmelbefall.
Ursache für Schimmelbildung in Wohnräumen ist fast immer die Feuchtigkeit, die beim Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen, aber auch durch Atmen und Schwitzen abgeben wird. Deshalb gilt: Regelmäßig lüften und richtig heizen - dies verhindert Schimmel in der Wohnung.
Frage: Warum ist lüften so sinnvoll und notwendig?
Lüften ist die wirkungsvollste Maßnahme, um die Feuchtigkeit, die sich in der Wohnung angesammelt hat, aus der Wohnung zu transportieren. Am besten klappt das in der kalten Jahreszeit, weil die trockene Winterluft in der Wohnung erwärmt wird und dann viel Feuchtigkeit aufnehmen kann; diese gesättigte Luft kann dann nach draußen entsorgt werden.
Frage: Wie lüftet man richtig?
Lüften Sie mehrmals täglich, mindestens drei bis viermal für jeweils fünf bis zehn Minuten. Je besser das Haus oder die Wohnung gedämmt und damit isoliert sind, desto mehr müssen Sie lüften.
Stellen Sie die Fenster und die Türen ganz auf und machen Sie Stoßlüftung. "Dauerlüften" bei gekipptem Fenster verschwendet während der Heizperiode nur Energie, kühlt den Fenstersturz aus und kann zu Feuchtbildung an den Fensterwänden führen.
Führen Sie große Wassermengen, wie sie beim Kochen und Duschen entstehen, sofort nach draußen. Haben Sie ein Innenbad ohne Fenster, muss die Lüftungsanlage immer gut funktionieren.
Luft muss in der Wohnung zirkulieren können. Stellen Sie deswegen Möbel niemals direkt an die Wand, sondern in einem Abstand von mindestens fünf Zentimetern auf.
Überprüfen Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen regelmäßig mit einem Wohnklima-Messgerät. Werden Werte über 65 Prozent rel. Feuchte erreicht, sollten Sie länger und öfter lüften.
Nutzen Sie einen Trockner oder beheizte Keller- und Trockenräume zum Trocknen der Wäsche.
Bettzeug und Matratzen müssen regelmäßig gelüftet werden.
Lassen Sie sich ein paar Tage Zeit, ehe Sie einen Neubau beziehen und lüften Sie danach gut durch. Der Putz und der Estrich müssen vollständig trocknen.
Frage: Wie heizt man richtig?
Man sollte alle Räume in der Wohnung oder im Haus ausreichend heizen. Angenehme Raumtemperaturen machen Ihr Zuhause nicht nur gemütlich, sie verhindern auch Schimmel. So vermeiden Sie die Schimmelbildung durch kalte und feuchte Wände. Die Temperatur im Wohnbereich und im Bad sollte nicht unter 20 Grad Celsius fallen. Im Schlafzimmer nicht unter 16 Grad.
Auch wenn Sie tagsüber nicht zu Hause sind, sollten Sie die Wohnung nicht auskühlen lassen.
Halten Sie die Türen zu kälteren Räumen geschlossen. Die warme, feuchtere Luft kondensiert an den kalten Wänden und fördert den Schimmelbefall.
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