Häusliches Arbeitszimmer

Sonderregelung für das Homeoffice

Zurzeit wird statt des Büroarbeitsplatzes die eigene Wohnung häufig zum neuen Arbeitsplatz. Sonderregelungen für das Homeoffice werden zwar auch von Haus & Grund Deutschland gefordert, im Steuerrecht gibt es sie aber bislang (noch) nicht.

Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer sind grundsätzlich nicht abzugsfähig. Allerdings ist ein Abzug ausnahmsweise zulässig, wenn das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet – was zurzeit bei vielen der Fall ist. Hier bleibt es bislang bei den auch vor Corona zu beachtenden Regeln:

Es gilt ein Höchstbetrag von 1.250 Euro bei den Werbungskosten (für Ehegatten jeweils separat bis zum Höchstbetrag).

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Arbeitszimmer geltend machen

Wer ein häusliches Arbeitszimmer geltend machen will, sollte beachten, dass eine klare räumliche Trennung von Arbeits- und Wohnbereich wichtig ist. Also: Nicht den Arbeitsplatz an den Küchentisch verlegen, sondern ein Zimmer (weitgehend) zum Arbeitszimmer umfunktionieren. Eine private Nutzung des Arbeitszimmers von bis zu 10 Prozent ist zulässig. Es muss aber außerhalb des Arbeitszimmers noch genügend Platz zum Wohnen bleiben. Eindeutig private Gegenstände, wie Kindermöbel, private CDs und Bücher, sollten möglichst nicht im Arbeitszimmer stehen. Zu den absetzungsfähigen Kosten zählen zum Beispiel Malerarbeiten, für Eigentümer auch Schuldzinsen, Hausratversicherung, Miete und Nebenkosten.

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